

Wenn unsere Seele offen für andere ist, dann öffnet sich auch unser Geist. Dann kommt Bewegung in Herz und Hirn. Ich möchte Ihnen danken, denn Sie haben sich entschieden, einen Teil Ihrer wissenschaftlichen Laufbahn in Deutschland zu absolvieren. Das ist ein Vertrauensbeweis, ein Geschenk für unser Land", sagte Gauck zu den Humboldtianern.
Gauck unterstrich die Bedeutung der Verbesserung von Rahmenbedingungen, wie der Anerkennung ausländischer Abschlüsse und den Ausbau von Kinderbetreuung an Universitäten und in den Kommunen, um Deutschland für hochqualifizierte Akademiker aus dem Ausland attraktiver zu machen. "Freuen würde ich mich aber ganz besonders, wenn möglichst viele Humboldtianer Deutschland sogar dauerhaft zum Arbeits- und Lebensmittelpunkt wählen", so der Bundespräsident.
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Beim Festakt am 20. Juni in der Freien Universität Berlin begrüßte Helmut Schwarz, Präsident der Humboldt-Stiftung, rund 1400 Gäste – internationale Humboldtianer mit ihren Familien und Gastgebern, Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Ministerien – und betonte, dass die Jahrestagung der Stiftung als das mikroskopische Abbild einer akademischen Weltgesellschaft gelten könne. Dass diese Gesellschaft höchst kurzweilig über ihre wissenschaftliche Arbeit zu erzählen weiß, bewiesen der Mathematiker Günther Ziegler, Professor an der Freien Universität Berlin, Frances S. Chen, Stipendiatin aus den USA, sowie der italienische Humboldtianer Giancarlo Cotella. Die Verleihung des Humboldt-Alumni-Preises für innovative Netzwerkideen an drei Alumni aus Nigeria, Kamerun und den USA bildete den Abschluss der Veranstaltung (s. Newsletter-Beitrag hierzu).
Foto: Humboldt-Stiftung/D. Ausserhofer